Es ist die Gesundheit Ihrer Tänzer: Achten Sie darauf !
- A+L Classic-Double-Layer-Floor
- A+L Medium Dance-Floor
- A+L Mobile-Dance-Floor



Böden für eine Nutzung im professionellen Ballettbereich müssen den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden. Sie müssen optimal die tänzerische Arbeit unterstützen und dabei belastbar und langlebig sein. Tänzer verbringen täglich viele Stunden in Ballett und Probesälen.
Der Bedeutung des Bodens ist daher große Aufmerksamkeit zu schenken, um Erfolg zu erzielen und das Verletzungsrisiko zu minimieren. Der richtige Tanzboden schützt vor Verletzungen!
Der direkte Kontakt mit dem Boden ist für Tänzer wichtig. Das birgt Gefahren: der Fuß ist kaum
geschützt, der Tänzer bekommt alle Bodenbeschaffenheiten „ungedämpft“ in den Gelenken und
Muskeln zu spüren. Das Dämpfen der Stöße ist daher die wichtigste Aufgabe von Tanzböden. Nur durch eine ausreichende Minderung der beim Landen entstehenden Kräfte können Muskeln und Gelenke des Tänzers vor Verletzungen geschützt werden.
Aufbau des Bodens
Der ideale Tanzboden besteht aus einem stoßdämpfenden Unterboden und einem Deckbelag, der
an die Bedürfnisse des Tanzstils angepasst ist. Unterböden sind in ihrer Konstruktion und den mechanischen Eigenschaften verschieden. Man unterscheidet zwischen punktelastischen, flächenelastischen und mischelastischen Böden. Die wichtige Schutzfunktion des Bodens, die Schockabsorption, hängt maßgeblich vom Gewicht des Tänzers ab. Leichte Tänzerinnen bringen auch bei der Landung aus hohen Sprüngen meist nicht jene Masse auf, die nötig wäre, um in den Genuss der optimalen Sprungdämpfung herkömmlicher Schwingböden zu kommen. Flächenelastische Böden, meist auch als Schwingböden bezeichnet, sind daher nur bedingt geeignet. Mischelastische Böden bieten hier einen guten Kompromiss: Sie sorgen für eine ausreichende Schockabsorption für alle Tänzer. Dabei bleibt die bei den Landungen übliche Verformungsdelle
im Boden gering. Die so genannten Konterschwingungen des Bodens, die das Bewegungssystem
zusätzlich belasten, werden dadurch reduziert.
Der Deckbelag des Tanzbodens muss je nach Tanzstil unterschiedlichen Bedürfnissen genügen.
Klassischer Tanz , besonders der Spitzentanz, fordert eine griffige, nicht zu glatte Oberfläche. Im zeitgenössischen Tanz mit seinen zahlreichen Bodenelementen und dem häufigen barfuß Tanzen sind glatte Beläge besser geeignet, um Brandblasen oder das „Kleben bleiben“ bei Pirouetten zu vermeiden.
In kleinen Häusern sowie auf Tourneen und in der freien Tanzszene werden aus Kostengründen häufig transportable Tanzteppiche verwendet. Sie bestehen aus verschiedenen Kunststoff- und Gummimaterialien. Diese Tanzteppiche haben unterschiedliche Oberflächen, ihre Dämpfungseigenschaft ist nur sehr gering. Allenfalls in Verbindung mit einer ausreichenden Dämpfungsschicht als Unterlage helfen sie, die für Tänzer häufig nicht optimalen Bühnenböden nutzbar zu machen.
Besonderheit der Bühnenschräge
Aus der Ära der Renaissance- und Barocktheater sind weltweit und somit auch in einigen Theatern
Europas schräge Bühnen verblieben. Für Tänzer bedeutet das Arbeiten auf einer Bühnenschräge
stets eine erhöhte Unfallgefahr. Im Vergleich zu den horizontalen Bühnen verändert sich der Körperschwerpunkt. Es kommt zu einer ungewohnten Belastung einzelner Muskelgruppen, insbesondere der Beine. Dies hat eine schnellere Ermüdung zur Folge. Die akute Verletzungsgefahr steigt. Besonders ein stetiger Wechsel zwischen schrägen Bühnenböden und flachen Ballettsälen oder Probebühnen kann zu Überlastungen des gesamten Muskel-Band-Apparates führen.
Definitionen und Normwerte
Die mechanischen Eigenschaften der verschiedenen Tanzböden sind anhand von DIN-Normen gut
miteinander vergleichbar. Wichtig sind Sprungdämpfung (Schockabsorption), Tiefe und Fläche der
vertikalen Verformung sowie die maximale Belastbarkeit. Schockabsorption: Die Fähigkeit des Bodens, die bei der Landung auf den Tänzer einwirkenden Kräfte zu reduzieren, wird als Schockabsorption bezeichnet. Je höher sie ist, umso geringer die Belastung für den Tänzer.
Vertikale Verformung: Die Distanz, die der Boden bei der Landung eines Tänzers an der Landungsstelle nachgibt, wird in Millimeter gemessen. Fläche der vertikalen Verformung: In fünfzig cm Abstand vom Landungspunkt des Tänzers wird die Tiefe der Bodenverformung gemessen. Die Angabe erfolgt in Prozent der maximalen Verformbarkeit des Bodens. Maximale Belastbarkeit: Sie gibt das Höchstgewicht für die Belastung des gesamten Bodens an.
Der optimale Tanzboden ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sinnvollen Schutz
vor Verletzungen. Die Wahl eines geeigneten Tanzbodens sollte daher für jedes Theater und
jede Tanzcompagnie oberstes Gebot sein. Lassen Sie sich dabei von Fachleuten aus Technik und
Tanzmedizin beraten. Gleiche Eigenschaften der Tanzböden in Ballettsaal, auf Probebühne und
Bühne erlauben dem Tänzer, seine Tanztechnik diesen Böden anzupassen. Dadurch können
Proben, Technik- und Choreographieumstellungen reduziert werden. Chronischen Überlastungen und akuten Verletzungen wird vorgebeugt. Richtige Lagerung des Tanzteppichs, regelmäßige Reinigung und fachgerechtes Verlegen erhöht nicht nur die Lebensdauer des Tanzbodens. Es wird damit auch die Unfallgefahr reduziert, die durch Wellenbildung sowie verhärtete, extrem glatte oder verklebte Stellen drastisch erhöht ist. Die Ahlers & Lambrecht GmbH bietet Ihnen die kompetente Beratung und Gewähr für einen Ballettboden, der auf Ihre Ansprüche ausgerichtet ist. Balettböden stellen wir Ihren Anforderungen entsprechend individuell ein. In der Regel werden wir Probeflächen installieren, auf denen wir gemeinsam mit Ihnen das Schwingungsverhalten prüfen und einstellen können.
Wir bieten Ihnen die Auswahl zwischen drei verschiedenen Varianten:
A+L Classic-Double-Layer-Floor: Der Ballettboden mit einem klassischen Aufbau:
System Konterlattung und Lastverteilebene. Der Oberbelag kann wahlweise mit Tanzteppich oder
Parkett ausgeführt werden.
A+L Medium Dance-Floor:
Der Ballettboden mit einer sehr niedrigen Aufbauhöhe ab ca. 40 mm mit einer Schwingebene aus
PUR-Elastikschicht und einem Oberbelag Tanzteppich
A+L Mobile-Dance-Floor:
Der mobile Ballettboden aus portablen Elementen, die mittels passgenauem Nut- und Federsystem
miteinander verbunden werden. Es stehen drei verschiedene Dämpfungssysteme zur Verfügung.
Es entstehen auch im Randbereich keine harten Zonen.
Oberfläche: Tanzteppich
Dimensionen: 122 x 244 oder 100 x 200 mm plus Halbelemente
Aufbauhöhe: 39mm
Gewicht: 19,0 kg / m²
