Ahlers und Lambrecht Referenz - Staatstheater - Mainz

Aufgabe:

Die Aufgabenstellung war komplex. Sie reichte von der allgemeinen Verbesserung der Akustik und Schaffung eines in Dimension und Gestaltung multivariablen Raumes bis zur Erhaltung des hochwertigen optischen Erscheinungsbildes.

Außerdem sollte ein schneller, einfacher Aufbau sowie eine platzsparende Lagerung möglich sein. Besonders wichtig war die Anpassung des Konzertraumes an das Podiensystem im Haus.

Staatstheater - Mainz Staatstheater - Mainz

Technische Daten:

Grundfläche 3,0/6,0/9,0 x
b vorne 13,75 m
b hinten 11,00 m
Höhe h vorne 7,90 m
h hinten 6,55 m
Türme 9,0 Stck.
7,90 x 3,05 m
+ 4 Füllpaneelen
Plafonds trapezförmig 3,0 Stck.
13,3 x 3,0 m
12,4 x 3,0 m
10,5 x 2,8 m
Material Waben-Hartkarton
Oberfläche DFurnier Birke
Beleuchtung ETC Source four par

Lösung:

Die Ausführung erfolgte in furnierverkleideten Sandwichplatten, die bei sehr geringem Gewicht eine besonders hohe Steifigkeit aufweisen. Die Sandwich- paneelen wurden in verschiedenen Radien auf die ebenso leichte wie stabile Aluminiumkonstruktion aufgebracht - die unterschiedlichen Radien entsprechen den detaillierten, akustischen Vorgaben.

Für eine variable Nutzung sind die Elemente in unterschiedlichen Kombinationen zu verwenden. Die Türme sind frei verfahrbar bzw. können mit Hilfe eines mitgelieferten Elektrotransporters versetzt werden. Ein Gegengewicht sorgt für maximale Standfestigkeit. Die Einlagerung ist denkbar einfach und platzsparend: Die Plafonds werden übereinander auf stabilen Wagen mit großen Vulkolanrollen abgelegt, entkoppelt und getrennt transportiert. Die Aufhängung erfolgt ebenfalls mit Hilfe der Wagen. Diese werden gegeneinander geschoben, bis die Plafonds einrasten. Per Spannhebel werden sie dann arretiert und in den Zügen positioniert. Die Türme werden zur Lagerung ineinandergeschoben.