Der sorgfältige Einbau eines Bühnenbodens ist an viele Fachkenntnisse geknüpft.

Holz Fachfirma

Firmen, die sich mit diesem Thema bisher nicht befasst haben und die mit den einschlägigen vom "normalen Dielenboden" abweichenden Arbeitstechniken nicht vertraut sind, können den Anforderungen in der Regel nicht entsprechen. Wird ausschließlich nach DIN-Vorschriften (z.B. für Parkett-, Schreiner- oder Zimmererarbeiten) gearbeitet, kann das den Anforderungen des Spielbetriebes im Theater oder Veranstaltungssaal oft nicht gerecht werden.

Unter anderem sind folgende Besonderheiten zu beachten:

  • Sorgfältige Holzauswahl
  • Spezieller Holzimport aus Honduras/Nordamerika ist erforderlich, da das benötigte Holz am Markt nicht gehandelt wird
  • Die spezielle Hobelung des Holzes
  • Die Knarrfreiheit des Bodens
  • Die sehr hohe Belastbarkeit des Bodens
  • Die Möglichkeit, Schrauben und Bohrer in den Boden einzubringen
  • Die Glanzfreiheit der Oberfläche
  • Hoher Anspruch an die Oberflächenebenheit
  • Versenkungsschieber / Drehscheiben / Podien / Versätze / Steckplätze / Geländerhülsen usw. sind einzuarbeiten, ohne Einschränkungen an die vorgenannten Kriterien
  • Kenntnis der (Muster-) Versammlungsstättenverordnung

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Bühnenböden, die von unerfahrenen Unternehmen eingebaut wurden, den Belastungen und Anforderungen des Spielbetriebes nicht standhalten konnten. Bei der Entscheidung sollte daher unbedingt darauf geachtet werden, dass der Anbieter über einschlägige Referenzen im "echten" Theaterbereich verfügt. Bühnenböden in Schulen, Dorfgemeinschaftshäusern o.ä. zeigen in der Regel nicht, ob der verlegte Boden hohen Ansprüchen genügt.